Symbole

… und was sie uns ganz persönlich bedeuten

Der Maßstab

„Mich erinnert der 24-zöllige Maßstab daran, meine Zeit bewusst zu gestalten. Arbeit, soziales Miteinander, Erholung und Spiritualität ins Gleichgewicht zu bringen, ist eine tägliche Herausforderung. Oft merke ich, wie leicht man aus dem Takt gerät – zu wenig Schlaf, zu viel Ablenkung. Der Maßstab mahnt mich, achtsam zu bleiben und meine Zeit zum Wohl meiner Entwicklung und der Gemeinschaft zu nutzen.“ – Kerstin

Das Winkelmaß

„Das Winkelmaß sieht recht stabil aus, aber es ist keineswegs etwas Feststehendes. Ich benutze es als Werkzeug, indem ich mein Denken und Handeln am rechten Winkel ausrichte. Das ist der stabile Teil. Recht zu handeln, das Richtige zu tun, bedeutet aber, stets aufs Neue nachzudenken, mich in Frage zu stellen, um eine Entscheidung zu ringen. So gesehen ist das ständig in Bewegung.“ – Beate

Die Kette

„Ich bekam eine Uhrenkette als Halskette. Ich mag sie besonders gerne: kein Glied gleicht dem anderen, und doch greifen sie ineinander und sind fest verbunden. Zusammen formen sie ein haltbares, ausgewogenes und schönes Kunstwerk, das nie seinen Zweck verliert.
So auch die Kette der Schwestern: Wir sind unterschiedlich und jede von uns zeichnet eine Besonderheit aus. Jede achtet auf sich und darauf, dass sie in diese Kette passt. Jede arbeitet an sich, damit sich diese Kette immer den Gegebenheiten anpassen und sich entwickeln kann. Sie ist unzerbrechlich. Wenn ein Glied verloren geht, dann bleibt es in unseren Herzen lebendig.“ – Stephanie

Der raue Stein

„Der raue Stein steht für die unvollkommene Persönlichkeit des Menschen. Er hat Ecken und Kanten – sowohl der Stein wie auch der Mensch. Diesen gilt es – symbolisch gesprochen – zu bearbeiten. Es geschieht durch das Betrachten und Wahrnehmen aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. Wie der Steinmetz an seinem rauen Stein arbeitet, so arbeitet der Mensch an sich selbst. Wenn ich meinen eigenen rauen Stein in die Hand nehme, zeigt er mir alle seine schönen Seiten auf – aber auch, welche Ecken und Kanten noch bearbeitet werden müssen.“ – Susanne CB

Der Zirkel

„Meinen ersten Zirkel bekam ich in der Schule. Ich war begeistert, wie einfach, mit einem ‚Bein‘ fest geerdet, ein perfekter Kreis entsteht. Die vollkommene Figur, bei der Anfang und Ende ins Unendliche verschmelzen. Meinen zweiten Zirkel habe ich in der Loge bekommen. Wir sehen den Zirkel als Zeichen der allumfassenden Liebe. Für mich verkörpert er auch das Unendliche, Kontinuität und Wiederkehr, den Kreislauf des Lebens, über ein Menschenleben hinaus.“ – Susanne